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25.01.2012, 10:43 Uhr | Übersicht | Drucken
Gottfried Milde: „Meilenstein für die Energiewende in Hessen“ – „Land hat die Kraft, die Kreativität und die Fachkenntnis zur Umsetzung mit Konsequenz und Augenmaß“
Konzept zur Umsetzung der Ergebnisse des Energiegipfels

„Das Konzept ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Energieversorgung der Zukunft. Hier wird der Weg beschrieben, wie die guten und richtigen Empfehlungen des Energiegipfels umgesetzt werden. Die Landesregierung zeigt mit diesem Konzept, dass sie die entschlossen ist, die Energiewende mit Konsequenz und Augenmaß voranzubringen“, erklärte der Abgeordnete der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Gottfried Milde, anlässlich der Vorstellung des Konzepts zur Umsetzung der Ergebnisse des Energiegipfels.

Das Papier zeuge von Fachkenntnis, wirtschaftlichem Sachverstand, Augenmaß, aber auch von großer Kreativität und Entschlossenheit in der Umsetzung. Mit einer Vielzahl ineinandergreifender Einzelmaßnahmen werde in Hessen an allen Bereichen der Energieversorgung gearbeitet.

„Ich halte es für wichtig und richtig, dass wir jetzt mit konkreten Umsetzungsschritten beginnen. Dabei bleibt eine sichere, umweltschonende, bezahlbare und gesellschaftlich akzeptierte Energieversorgung weiterhin unser Leitziel“, so Milde. „Das Konzept zeigt auf, an welchen Stellen welche Maßnahmen nötig sind. Die Landesregierung geht damit weit über eine pure Umsetzung des Energiegipfels hinaus – sie setzt eigene Akzente und Schwerpunkte und präsentiert eine Vielzahl guter Ideen, die uns in der Energiepolitik wirklich voran bringen.“

Beispielhaft nannte der Landtagsabgeordnete die Technologieoffensive, die wichtig sei, um Forschung und Innovation voranzubringen. Das Speicherprogramm sei bundesweit einmalig und setze bei einem entscheidenden Punkt an, die notwendigen Speichertechnologien weiter zu entwickeln. Zudem werde das Land in der Energieeffizienz Vorreiter und investiere nicht nur in eigene Gebäude, sondern vor allem in Information, Beratung und Anreizsetzung für die Bürger. „Schließlich wollen wir die Menschen mitnehmen. Die Energiewende lässt sich nicht einfach verordnen“, so Milde.

Eine verbesserte Information, gut ausgebaute Beratung und zielgerichtete Förderung seien die Kernpunkte des Konzeptes, die sich über die vier Handlungsfelder Energiemix, Energieeffizienz, Infrastruktur und Akzeptanz erstrecken. Damit wähle man einen umfassenden, konsistenten und ausgewogenen Weg, der alle wichtigen Akteure mitnimmt. Hier seien neben den Bürgerinnen und Bürgern insbesondere auch die Kommunen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu nennen.
 



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